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Wettbewerbsprogramm II - FILM FILM

Art Visuals & Poetry Filmfestival 2015

Sonntag, den 6. Dezember 2015, 19:00      Metro Kinokulturhaus 1010 Wien     Facebook

 

 

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The man with no Face - Flavio Cury (CH)

Based upon the novel "The Land at the End of the world" ("Os Cús de Judas") written by the portuguese writer António Lobo Antunes, the video juxtaposes two narratives. On the one hand we hear in voice over the traumatic war recollections of a young man, whereas on the other hand we see a male body trying to wash itself clean of a ubiquitous black substance. The tension between these two narratives symbolically evokes the man´s attempt to wash himself clean of his troublesome memories and to forget them.

Master Fine Arts, ZHdK Zürcher Hochschule der Künste, Zürich, Switzerland
Le Fresnoy Studio National des Arts Contemporains, Tourcoing, France. Master 1 Fine Arts, Université Paris VIII- St. Denis, France.Bachelor in Fine Arts, UNICAMP, São Paulo, Brazil. Art History at MASP (São Paulo art Museum), São Paulo, Brazil.

 

 

large_Still_Palatka.jpgPalatka - Clara Wiek (D)

Beobachtungen zwischen Sommer und Krieg, der Ukraine und der Krim. "A fairy tale without a fairy". Palatka erzählt von der Begegnung mit Andrej, einem Kriegsverweigerer mit magischen Fähigkeiten. 

Magisterstudium der Ethnologie, Indologie und Kommunikations- und Medienwissenschaft an den Universitäten Tübingen und Leipzig mit Auslandsaufenthalten in Indien. Studium an der HGB Leipzig in der Fachklasse für Expanded Cinema. Teilnahme an der Werkleitz Professional Media Masterclass und den Berlinale Talents. Sie ist Mitglied der Filmischen Initiative Leipzig (FILZ) und lebt und arbeitet in Leipzig.

 

 

large_Zuder-Fritsch-aus-dem-auge.jpgAus dem Auge (2013) – Matthias Zuder, Valerie Fritsch (A)

Eine Kamerafahrt führt durch einen schier endlosen Korridor. Aus dem Off wird der Gebäudekomplex kontextualisiert: „Der Krieg ist die Kultur der Vernichtung“, heißt es einmal. Als Erholungsort sollte das unvollendete NS-Prestigeprojekt, das in seiner Gigantomanie den faschistischen Wahnsinn erahnen lässt, zu dieser „Kultur“ beitragen. Das reduzierte Porträt eines Nicht-Orts, der seine Bestimmung niemals erfüllte.

Valerie Fritsch *1989 in Graz, Studium an der Akademie für angewandte Photographie, Arbeit als Schriftstellerin und Photokünstlerin. Zuletzt bei Suhrkamp erschienen der Roman "Winters Garten".

Matthias Zuder *1985
Er studierte Filmregie in Wien, und schloss sein Studium an der Hamburg Media School ab. Internationale Auszeichnungen für Kurzfilme.

 

 

large_Hanna-Thomschke-Blue-Womb.jpgBlue womb - Hannah Thomschke (D)

Lago, Norditalien. Ein zunächst anonym erscheinender Ort, namenlos und nacktgesichtig. Doch eine alte, sturköpfige Legende spricht von einer in die Tiefen geworfenen Zuglinie. Mit der Landschaft verwachsen, erzählen Fischer und Kinder, nah genug an die Wasseroberfläche horchend, sei der ratternde Lärm des Zugs immer noch zu hören.

*1994
studiert ab Herbst 2015 Filmregie an der Konrad- Wolf-Universität in Potsdam-Babelsberg. Sie arbeitete bisher sowohl national, als auch international als Regisseurin und Lyrikerin.

 

 

large_Screenshot Rohde_Held.pngHeld, der Soldat - Rüdiger Rohde (A)

Krieg – wer ist dabei?
Eine kleine hämische Replik.
Rüdiger Rohde – Video, Foto, Medien-Installation, Geschichte & Politik, Blogger.

 

 

 

 

 

large_Blicke Still.jpgBlicke - Claudia Dermutz (A)

Ein poetisch verkürzter Dialog v. Roland D. Laing über eine Mann-Frau Beziehung ist der rote Faden des Filmes. Es wird in die Fenster einer Stadtwohnung eines Paares mittleren Alters gefilmt und wir beobachten deren Lebensalltag – ausschnitthaft, fragmentarisch, mit viel Platz für Interpretation. Statt des nicht hörbaren Originaltons stehen Gesprächsausschnitte aus „Szenen einer Ehe“ (Ingmar Bergmann), die das dokumentarhafte Bildmaterial noch zusätzlich poetisch stilisieren.

Künstlerin, Filmemacherin,lebt und arbeitet in Wien und München.

 

 

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war himmel - Harald Opel (D)

In stets unscharfen, fast gemalten Bildern erzählt der Film von einem Mann, der vom Unwetter durchnässt in der Nacht sein Haus in einem kleinen Bergdorf erreicht. Es erwarten ihn ein noch nicht vollendetes Portrait und der letzte Gang zu seinem Vater.

*1962
Kamerastudium an der Fachhochschule Dortmund
Seit 1999 Dozent für Experimentelle Filmgestaltung und Filmproduktionstechniken analog/digital an der FH Dortmund.

 

 

large_Vereinsamt_Screen - 1.jpgVereinsamt - Simon Reichel (D)

Nietsche schrieb dieses Gedicht 1884, kurz vor seinem geistigen und körperlichen Niedergang. Spricht er hier prophetisch über sich selbst, literarisch über Goethes Faust (wie einige Akademiker vermuten) oder universell über die nackte Angst in jedem von uns, irgendwann einen lebensbestimmenden Fehler zu machen? Hans-Maria Darnov spielt auf beeindruckende Weise jede und zugleich keine dieser Rollen, bleibt er ganz er selbst und wird doch zum Symbol unser aller Dämonen.

Simon Reichel ist selbstgelernter Regisseur, Photograph und Maler. Nach seiner Heimatstadt München arbeitet er hauptsächlich in London und lebt derzeit der nordspanischen Stadt Gijon. Er ist Teil des internationalen Regieduos A Common Future.

 

 

 

 

Tickets reservieren über das Ticketservice des Metro Kinokulturhauses

 

 

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Im Rahmen von  Art Visuals & Poetry On TOURS unterstützt von dotdotdot Short Filmfestival Wien und Theater am Saumarkt, Feldkirch.